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FODMAPs

Viele Inhaltsstoffe in Lebensmitteln (v.a. auch viele Obst und Gemüsesorten sowie bestimmte Zuckeraustauschstoffe) können v.a. bei Menschen mit einem Reizdarmsyndrom zu Beschwerden führen und lassen sich zusammenfassen unter dem Begriff «FODMAP».

Es handelt sich hierbei um die Abkürzung (Akronym) für «Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide And (und) Polyole». Diese Lebensmittel führen bei vielen Menschen zu Beschwerden und können bei Reizdarmbeschwerden in einer systematischen Diät reduziert werden. Eine Übersicht bietet hierzu der Artikel aus unser Praxis als PDF.

Wir führen diese Therapie gemeinsam mit einer qualifizierten Ernährungsberatung durch.

Beispielliste

Eine Beispielliste für FODMAP-haltige Lebensmittel finden Sie hier:

FODMAP Art Zu vermeiden
(FODMAP reich)
Alternativen
(FODMAP arm)
Fermentierbare
Oligosaccharide
Galaktane Fruktane Wassermelone, Khakifrucht, Erbsen, Bohnen, Linsen, Artischocken, Spargel, Rote Bete, Rosenkohl, Brokkoli, Kohl, Lauch, Fenchel, Knoblauch und Zwiebel, Weizen- und Roggenprodukte Sprossen, Sellerie, Mais, Aubergine, Grüne Bohnen, Salat, Schnittlauch, Tomate, Glutenfreie Produkte
Disaccharide Laktose Milch- und Milchprodukte (Joghurt, Käse, Quark, Frischkäse), Eiscreme Laktosefreie Produkte, Wassereis, Brie, Camembert
Monosaccharide Fruktose Apfel, Birne, Mango, Pfirsich, Guave, Wassermelone, Dosenfrüchte, getrocknete Früchte, Honig, Diät- und Lightprodukte Banane, Weintrauben, Kiwi, Zitrusfrüchte, Himbeere, Brombeere, Erdbeere, Blaubeere
And (und) Polyole Polyole, Zuckeraustausch-stoffe Avocado, Blumenkohl, Pilze, Apfel, Steinobst, getrocknete Früchte, Wassermelone E420 (Sorbit), E421 (Mannit), E953 (Isomalt), E965 (Maltit), E966 (Lactit), E967 (Xylit), E968 (Erythrit) Diät-, Light- und Fertigprodukte  

 

Film

Sehen sie auch den Film mit Beitrag aus unserer Praxis hierzu im NZZ-Format auf YouTube: «Neues vom Darm»